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Beamte stürzten einen Jet in die Kernreaktoranlage, um ihre Wände zu testen

Beamte stürzten einen Jet in die Kernreaktoranlage, um ihre Wände zu testen

1988 wollte die US-Regierung wissen, wie stark Stahlbeton ist, genau wie beim Bau von Kernreaktoranlagen. Der beste Weg, um das Experiment durchzuführen, besteht eindeutig darin, einen F4-Phantomstrahl mit 500 MPH zu starten und ihn direkt in eine Betonplatte zu schlagen.

Man könnte sich vorstellen, dass ein Angriff vom 11. September auf einen Kernreaktor geradezu schädlich wäre. Glücklicherweise haben Wissenschaftler und Ingenieure das unwahrscheinliche Ereignis in Betracht gezogen und bereits übermäßige Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Seit das erste Atomkraftwerk am 26. Juni 1954 in Obninsk, Russland, in Betrieb genommen wurde, befürchtet die Welt, dass ein verheerender Unfall oder Terroranschlag zum Ende der Welt führen könnte. Zwar gab es einige Zwischenfälle, bei denen in Kernreaktoren Strahlung austrat, die Unfälle waren jedoch nie das Ergebnis terroristischer Aktivitäten. Der Mangel an vom Menschen verursachten Schäden ist größtenteils auf die Tatsache zurückzuführen, dass viele Regierungsbehörden makellos harte Mauern entwickelt haben, um die Strahlung fernzuhalten und Terroristen fernzuhalten.

Kann Stahlbeton einen Jet stoppen?770 km / h?

Sandia Laboratories ergriff die Initiative, um die Festigkeit von Stahlbeton zu untersuchen, indem ein voll beladener F-4-Phantomstrahl direkt auf eine massive Betonplatte abgefeuert wurde, um die Überlebensfähigkeit eines Kernkraftwerks im Falle eines Terroranschlags zu untersuchen. Der folgende Clip zeigt das unglaubliche Experiment.

Wie durch ein Wunder überlebte der Betonblock fast völlig unversehrt. Ziel des Tests war es, den Aufprall eines Strahls auf ein 3,66 Meter dickes Stück Stahlbeton zu untersuchen. Das Flugzeug der Wahl ist ein voll funktionsfähiges F-4 Phantom. Es wurde auf eine Raketenschlittenbahn geladen und auf 480 MPH oder ungefähr beschleunigt 770 km / hwo es direkt in eine Stahlbetonplatte knallte. Der Jet enthielt keinen Düsentreibstoff, sondern war mit Wasser gefüllt. Bei dem Test wurde nicht untersucht, ob ein Brand entstanden ist.

Der Jet bewegte sich beim Aufprall so schnell; es zerstäubte sich in Millionen winziger Stücke. Die einzigen Abschnitte, die intakt blieben, waren die kleinen Abschnitte des Flügels, die das Ziel vollständig verfehlten. Während das Video in seiner großartigen Dekonstruktion fasziniert, ist die daraus resultierende Beschädigung des Betonblocks überraschend gering.

Der Schaden, der hinter dem Kernreaktor zurückblieb, war nur ein Kratzer.

Die maximale Narbentiefe betrug maximal 60 mm. Der erlittene strukturelle Schaden war nur ein Kratzer. Die Kraft warf den Block jedoch 1,82 m zurück. Trotzdem blieb hinter dem Aufprall ein unglaublich energiereicher Aufprall. Als der Motor in winzige Fragmente explodierte, erfuhr er eine Beschleunigungskraft von über 700 g.

Während das Experiment unglaublich verheerend aussieht, beweist es, dass Stahlbeton leicht verhindern kann, dass ein Jet einem Kernreaktor ernsthaften Schaden zufügt. Obwohl nicht alle Faktoren während des Experiments untersucht wurden, ist es wichtig zu beachten, dass Regierungsbeamte viel mehr Sicherheitsvorkehrungen treffen, um die Sicherheit des Reaktors und der Bevölkerung des Landes zu gewährleisten.

Geschrieben von Maverick Baker

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