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Neues bionisches Auge könnte den Blinden wieder sehen

Neues bionisches Auge könnte den Blinden wieder sehen

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Eine neue Art von bionischem Auge könnte die Antwort darauf sein, Millionen die Chance zu geben, wieder zu sehen. Wissenschaftler haben ein Auge entwickelt, das mithilfe eines Chips bewegte Bilder direkt an das Gehirn sendet.

Chirurgen implantierten erfolgreich einen visuellen Stimulator in das Gehirn einer 30-jährigen Frau. Der Chip ließ sie Farbblitze, Flecken und Linien sehen.

Die Ärzte der UCLA führten die Operation durch, und die Patientin sah konsistent die genauen Signale, die an ihren visuellen Kortex gesendet wurden.

Dr. Nader Pouratian, der die Operation durchführte, sagte gegenüber The Daily Mail:

"Der Moment, in dem sie zum ersten Mal Farbe sah, war eine sehr emotionale Erfahrung. Sie hat uns alle als Menschen sehr tief berührt. Basierend auf diesen Ergebnissen hat dieses System das Potenzial, das Sehvermögen der Blinden wiederherzustellen."

Das Verfahren war einfach. Chirurgen schnitten einen kleinen Griff in den Hinterkopf der Patientin und legten den Stimulator auf die Oberfläche ihres Gehirns. Ein kleiner Empfänger, der in den Schädel implantiert ist, empfängt die Signale vom Computer.

Forscher warten auf die Food and Drug Administration, um das Senden eines Video-Feeds an den Chip zu genehmigen. Das System namens Orion I erfasst Bilder von einer Kamera auf einer Brille.

Dr. Robert Greenberg, Vorsitzender von Second Sight, der Orion I entwickelt hat, sagte in einem Interview:

"Es ist selten, dass die technologische Entwicklung solche Rührmöglichkeiten bietet. Durch die Umgehung des Sehnervs und die direkte Stimulation des visuellen Kortex kann der Orion I das Sehvermögen von Patienten wiederherstellen, die aus praktisch allen Gründen erblindet sind, einschließlich Glaukom, Krebs, diabetischer Retinopathie, oder Trauma. "

Das Orion-Projekt von Second Sight folgt auf einen erfolgreichen Versuch mit der Argus II-Netzhautprothese. Will McGuire, Präsident und CEO von Second Sight, freut sich auf die Möglichkeiten für das Unternehmen und die Patienten:

"Während wir noch viel Arbeit vor uns haben, gibt uns diese erfolgreiche Human Proof of Concept-Studie neue Energie, um unsere Orion I-Entwicklungsbemühungen voranzutreiben. Wir glauben, dass diese Technologie letztendlich eine nützliche Form der Vision für die fast sechs Millionen Menschen weltweit bieten wird blind, aber kein Kandidat für eine Argus II-Netzhautprothese.

Laut der Weltgesundheitsorganisation gibt es weltweit schätzungsweise 285 Millionen sehbehinderte Menschen. Von dieser Zahl sind 39 Millionen völlig blind. Ungefähr 90 Prozent kommen aus einkommensschwachen Verhältnissen, und 82 Prozent sind über 50 Jahre alt. Wenn diese Art von Verfahren kostengünstig durchgeführt wird, kann dies massive Auswirkungen auf das Leben derer haben, die sonst keine Hoffnung hätten.

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