Innovation

Fahren Sie mit dem extremsten Simulator aller Zeiten an Bord des Hochgeschwindigkeits-Kabelroboters

Fahren Sie mit dem extremsten Simulator aller Zeiten an Bord des Hochgeschwindigkeits-Kabelroboters

[Bildquelle: Fraunhofer]

Die Simulationen haben in den letzten Jahren einwandfreie Fortschritte gemacht, und CableRobot ist mit Sicherheit der extremste.

Kabelroboter werden in der Industrie kontinuierlich eingesetzt, um schwere Nutzlasten zu leben, die zwei Größenordnungen größer sind als die ihrer herkömmlichen Roboter. Die Roboter werden von mehreren Kabeln manipuliert und sind in hohem Maße verfahrbar. Jetzt haben Forscher unter der Leitung von Professor Heinrich Bülthoff vom MPI für Biologische Kybernetik die Technologie in einen kabelgetriebenen Simulator integriert.

Der Simulator, der offiziell als CableRobot bezeichnet wird, wird von acht Stahlkabeln unterstützt und gesteuert, die von leistungsstarken Winden weiter manipuliert werden. Mit einer Gesamtantriebsleistung von 348 kWkann der CableRobot die Kabine mit einer 1,5-fachen Gravitationsbeschleunigung innerhalb seiner 5 x 8 x 5 m³-Beschränkungen beschleunigen.

Die Fahrt wird durch einen Algorithmus gesteuert, der den aus Kohlefaser gefertigten Kohlenstoff sicher manipuliert, der präzise konstruiert wurde, um den großen dynamischen Belastungen standzuhalten. Das Cockpit, das vollständig aus Kohlefaserrohren besteht, erstreckt sich über 2,60 Meter und bietet ein großes Volumen für Passagiere und Instrumente. Bei nur 80 kgDer Kohlenstoff kann 1,5 Tonnen Kraft aushalten, die die Kabel auf die äußere Struktur ausüben.

Derzeit soll der CableRobot als Simulator für VR-Anwendungen verwendet werden. Forscher sind jedoch auch daran interessiert zu untersuchen, wie Menschen die Wahrnehmung verarbeiten.

"Dieser Simulator bietet uns völlig neue Möglichkeiten zur Untersuchung der Bewegungswahrnehmung mit möglichen Anwendungen in der neurologischen Forschung zu Gleichgewichtsstörungen."

Sagt Professor Bülthoff, der während eines Großteils seiner Karriere Wahrnehmungsgeräte erforscht hat.

Das große Volumen schafft eine große Oberfläche, in der Fahr- / Flugsimulationen projiziert und Informationen aufgezeichnet werden können, um zu untersuchen, wie Menschen mit dem System interagieren. Außerdem sieht der Simulator unglaublich lustig aus.

„Mit dem kabelgetriebenen Simulator haben die Wissenschaftler beider Institute erneut gezeigt, wie die Kombination von Grundlagenforschung und branchenorientierter Technologieentwicklung zu innovativen Produkten führen kann.“

Fazit Professor Thomas Bauernhansl, Institutsleiter am Fraunhofer IPA.

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Geschrieben von Maverick Baker

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