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Weltweit erster wasserstoffbetriebener Personenzug

Weltweit erster wasserstoffbetriebener Personenzug

Die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie bietet eine vielversprechende Lösung für den traditionellen Transport mit fossilen Brennstoffen. Ein neuer wasserstoffbetriebener Zug in Deutschland stößt auf der InnoTrans in Berlin auf Interesse.

Das europäische Schienennetz ist trotz mehrerer Elektrifizierungsprojekte in einigen Ländern weitgehend von Dieselmotoren abhängig. Um eine integrierte Lösung für die große Anzahl von Motoren mit fossilen Brennstoffen in Deutschland bereitzustellen, hat das lokale Unternehmen Alstom einen Zug mit Wasserstoffbrennstoffzellenantrieb entwickelt.

Der Coradia iLint gehört zu den ersten Personenzügen der Welt, die Wasserstoffbrennstoffzellen als Stromquelle nutzen. Alstom hat daher ein umfassendes System bereitgestellt, um eine einfache Aufnahme zu gewährleisten, einschließlich der gesamten unterstützenden Infrastruktur, die zum Betanken und Warten des wasserstoffbetriebenen Motors erforderlich ist.

Der Vorsitzende und CEO von Alstom, Henri Poupart-Lafarge, Vorsitzender und CEO von Alstom, gab bekannt:

'Alstom ist stolz darauf, eine bahnbrechende Innovation im Bereich sauberer Transporte auf den Markt zu bringen, die das Angebot an Regionalzügen von Coradia vervollständigen wird. Es zeigt unsere Fähigkeit, in nur zwei Jahren eng mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und einen Zug zu entwickeln. '

Die sogenannte "Hydrail" -Technologie wurde in mehreren Güterzuganwendungen auf der ganzen Welt entwickelt. In diesem Projekt wird jedoch erstmals Wasserstoff in regulären Personenzügen über große Entfernungen eingesetzt.

Es wird berichtet, dass die Reichweite des Zuges zwischen 600 und 800 Kilometern liegen wird, vollgetankt. Der Brennstoffzellenmotor läuft geräuschlos und kann Geschwindigkeiten von 140 km / h erreichen.

[Bildquelle: Alstom]

Von Alstom, Der Start des Coradia iLint folgt den 2014 mit den deutschen Ländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und den hessischen Verkehrsbehörden unterzeichneten Absichtserklärungen für den Einsatz einer neuen Emissionsgeneration. Freier Zug mit Brennstoffzellenantrieb.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat 2016 mit der Nationalen Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) eine Studie zu den wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Voraussetzungen für den Einsatz von Brennstoffzellen-Triebwagen im Schienenverkehr durchgeführt. Sie fanden heraus, dass die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie 25 Prozent wirtschaftlicher als Diesel und je nach Wasserstoffquelle emissionsfrei ist.

Angesichts des Interesses aus Dänemark, Norwegen und den Niederlanden sowie mehreren staatlichen Verkehrsbehörden in Deutschland ist es wahrscheinlich, dass wir in naher Zukunft bald mehr dieser Züge in ganz Europa sehen werden.

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Über:Alstom

Geschrieben von Jody Binns

Schau das Video: Coradia iLint: Erste Fahrt im Wasserstoff-Zug von Alstom (November 2020).